REGIONALER EINSATZ FÜR GLOBALE ZIELE

Die Anzahl jener Menschen, die sich bewusst für Umweltschutz engagieren, wächst ständig. Wie kann man sich aber regional für Themen einsetzen, die über eine globale Bedeutung verfügen?

person-731319_1920Erfreulicherweise engagieren sich immer mehr Menschen bei der Organisation MetaDataOpenForum. Inzwischen sind es mehr 10.000 Menschen, die bereit sind, sich kontinuierlich zu engagieren. Allerdings ist es für eine international agierende Umweltorganisation wie MetaDataOpenForum auch stets eine Herausforderung, die internationalen Themen in Aktivitäten zu übersetzen. Es liegt klar auf der Hand, dass globale Themen nur von international auftretenden Organisationen behandelt werden können.

UMWELTTHEMEN MÜSSEN GLOBALISIERT WERDEN

Am Anfang ist es nur ein regionales Thema wenn multinationale Ölkonzerne irgendwo auf unserem Planeten nach Rohstoffen wie Öl und Gas bohren. Die Auswirkungen der Industrialisierung von geschützten Gebieten sind aber nicht mehr regional. Denn kommt es als Folge solcher Aktionen zu Ölkatastrophen oder vielleicht auch zu einem Anstieg der weltweiten Temperaturen, haben solche regionale Einzelentscheidungen schwerwiegende internationale Auswirkungen.

VERSTÄNDNIS FÜR ANSTEHENDE PROBLEME SCHAFFEN

Einer der mit Abstand schwierigste Bereich ist das Verständnis für aktuelle und bedrohliche Probleme. Die Frage ist, wie kann man das Interesse der Menschen erwecken, die im besten Falle mit den Problemen mehr oder weniger nichts zu tun haben?

Denn es geht um wesentlich mehr, als zum Beispiel die technischen Lösungen für erneuerbare Energien zu entwickeln. Das ist vergleichsweise ohne Probleme zu verwirklichen, denn schließlich verdient man auch ganz gut damit.

Wesentlich sind aber Verständnis und Mitgefühl, auch die Wichtigkeit des Erhalts der natürlichen Lebensgrundlagen anzuerkennen und Gerechtigkeit sind wichtige Ansätze, die sich bei der Mehrheit der Menschen wieder durchsetzen sollten.

VOM WISSEN IN DIE PRAXIS DES TÄGLICHEN LEBENS

Wenn auch die wesentlichen Ursachen der aktuellen Klimaerwärmung mehr oder weniger Jahrzehnte zurückliegen und die eigentlichen Auswirkungen erst in Jahrzehnten deutlich zu spüren sein werden, ist es nicht einfach, sich z.B. für die Verringerung der Treibhausgase in der Gegenwart einzusetzen. Und dennoch hat sich dieses Thema erst über das zahlreiche und stetige Engagement in den Agenden der internationalen Politik durchgesetzt. Dieses Engagement ist umso wichtiger, wenn es dazu beiträgt den persönlichen und nationalen Konsum und vor allem den unbotmäßigen Ressourcenverbrauch zu verringern.

DRINGEND NÖTIGES ENGAGEMENT

Es wird oftmals die Frage gestellt gefragt, weshalb sich nicht mehr Personen zu globalen Themen engagieren. Die Antwort ist relativ einfach: Sie wurden einfach nicht aufgefordert oder dazu gefragt. In Zeiten des globalen Internets gibt es allerdings keine gute Ausrede mehr sich nicht in diesen Bereichen zu engagieren.

Das persönliche Engagements beginnt im ersten Schritt mit der eigenen Unterschrift auf der nächsten Petition, womöglich auch bei einer Spende. Im zweiten Schritt kommt bereits die bewusste Änderung des eigenen Lebenswandels, auch die Mitgliedschaft in gewissen Institutionen und Vereinen oder das aktive Mitmachen, um auch anderen Mitmenschen von den eigenen Überzeugungen zu berichten. Keine dieser Aktionen ist zu klein, auch die großen Institutionen und Vereine sind lediglich aus der Summe des Engagements viele Einzelner denkbar.

Internationales Engagement gibt es auch von Bürgerinitiativen, durch Schülergruppen, Studenten oder anderen Personen. Diese engagieren sich genauso wie viele Millionen in der Nachbarschaftshilfe. Und auch politische Entscheidungsträger lassen sich vom Engagement der Menschen beeindrucken und in weiterer Folge auch zu alternativen Entscheidungen bewegen.

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